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4 Feb 2016

BLOCKADEN UND SCHWEINEHUND ÜBERWINDEN

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weite Felder

… WIE ICH SIE MIT EINER KLEINEN RYTHMUS ÄNDERUNG ÜBERWAND!

Ich liebe es über weite Felder, Wiesen und weiten Landschaften, wo das Auge sich ausruhen darf, Kilometer weit zu laufen und zu verweilen. Und so oft wie ich kann, integriere ich das in mein alltägliches Leben. Mehrere Stunden am Tag, sozusagen als Auftakt vor der Arbeit, das macht meinen Kopf, die Zellen im Körper, die Lunge schön frei. So arbeite ich in der Hälfte oder einem Drittel ab, woran ich sonst mitunter an einem weniger gut motivierten Tag durchaus den ganzen Tag hocke.

Die Zeit, die ich nutze um mich zu motivieren, dem Leben etwas schönes abzugewinnen, tägflich, da wo ich leb oder hinreise, dass macht für mich den wichtigen Unterschied ob und wie ich an meienr Sache, die ich jeweils verfolge dran bleiben kann. Und diese Zeit, die ich extra für mich habe, weil ich nicht mehr so lang an etwas arbeiten muss als wäre ich nicht so motiviert, häng ich nicht hinten, sondern vorn dran.

Ich weiss, es gibt viele Prediger für Früh aufstehen, Effektivität und nach getaner Arbeit etc… Aber bei mir hat das alles nicht funktioniert. Weder schaffte ich es jeh durchgängig früh aufzustehen, noch mochte ich den Tag gleich mit Dingen starten, die ich vielleicht sogar lieber gar nicht tu, oder mir etwas aufzwingen, wogegen ich mich, wenn ich ganz ehrlich war, sträubte. Nein, ich war Dickköpfig durch und durch, nicht nur in meiner Boss Resistenz, frühen Eltern Aufmüpfigkeit oder Widerspensigkeit gegenüber Beziehungspartner, die mich irgendwohin pressen wollten, wohin ich partout nicht wollte, nein – auch gegen mich selbst. Und letzteres war ziemlich schwierig zu lösen, da ich doch gern einiges in meinem Leben verändern wollte – zum Positiven für mich – und dann den ärgsten Widersacher meiner Pläne gegen mich hatte den es gab: Mich selbst!

Ich kannte mich durch und durch, jeden noch so versteckten, geheimen Winkel, jede noch so üble Gemeinheit gegen mich und andere, ja, jede noch so weichliche, süchtige Seite in mir, die ich abermals nicht gemeistert hatte. Ich konnte mir nichts vormachen, immer noch nicht, natürlich auch heute nicht.

Wie überlistet man dann aber seinen inneren Schweinehund etwas wirklich tolles zu machen, wenn es gegen jede noch so kleine Planung ist, wenn man aber Planen muss?

Ich übte einen Trick an mir an, der, wie ich auf meinen Reisen irgendwann zufällig mal bemerkt hatte in meinen immer wieder erneuten Anläufen mir etwas beibringen zu wollen, das ich für gut erachtete und mich gleichzeitig blockierte: Im Ausland schaffte ich es irgendwie immer viel leichter, mir etwas, was ich mir vorgenommen hatte auch umzusetzten – also begann ich alles Neue, dass ich in meinem Leben integrieren wollte, einfach erst einmal im Ausland!

Woran lag es? Am Ausland oder tat ich etwas anderes als sonst. Ich prüfte in meiner Erinnerung der Erfahrungen und entdeckte eine simple aber erstaunliche Tatsache, die bei mir überall gleich war:

  • Egal ob ich in Indien früh morgens vor einem 12 Stunden Tag im Morgengrauen in dem einzigen eingezäunten Minipark nah des Hotels an einer Mega lauten Strasse eine Runde Joggte und Streching machte,
  • ob ich in Australien nur die Lieder auf der Strasse spielte, die mir gefielen und nicht, wie man das Publikum in den Bann ziehen müsste,
  • oder ob ich in Brasilien eisern ein Programm durchzog, dass ich für mich überlegt hatte, wann und wie ich täglich an meinem Buch schreiben würde und dass dann auch noch einhielt: startend, mit einem vier stündigen Reinigungs Ritual mit Meditation, Schwimmen gehen, spazieren gehn für meinen Geist, damit ich wirklich “frei von mir Selbst” mein  “Mindset” richtig eingestellt hatte und so leicht und frei schreiben konnte an dem mir wichtigen Buch…

Wie machte ich es da? Dort in Brasilien, hatte ich es so sehr ausgedehnt und es tat mir so gut, dass ich es fast nicht bemerkt hätte, wenn es mich zurück in Deutschland, in Berlin, so masslos genervt hätte, dass ich hier scheinbar keine noch so gut funktionierende Blockadeüberwindung mit hierherbringen konnte. Wie dunkle Gewitterwolken, zog sich der Schleier trotz meines inneren Protestes vor meinem Auge wieder zu und forderte die längst überwundene Schlacht meines Schweinehunds und seinen arglistigen Blockade Gauckler Spielen wieder hervor: Nichts da, du schaffst hier nichts! Hiess es da hämisch grinsend in mir… matschig im Hirn, unfähig einen klaren Gedanken oder den Weg heraus zu finden.

Ich strengte mich an und als etwas in mir aufgegeben hatte noch klar denken zu können, gerade irgendwie produktiv sein zu wollen, fragte ich mich: “Was willst du statt dessen?”

“Raus!” Hiess es da nur, “ich will Raus”. Übersetzt hiess das, Natur! Ich wollte einfach keine Leute um mich, keine Hektik, kein Lärm, keine Strassen und nur grün sehen…

Also ging ich raus und atmete die reich nach Wiese, Wald oder Blumen duftende Luft ein. Ob es warm, kalt, stürmisch oder regnerisch war, sogar im Schnee, es war mir egal! So egal, dass ich immer mehr zu mir, meiner Tiefe vordrang bis es mich fragte nach vielen Wochen des Nichts Tun wollens, ” Aber es geht doch da… (Ausland), wieso dann nicht hier?” gar nicht mehr mit solch widerspenstiger Natur in mir, gegen mich.

Wald & Wiese

Draussen, frei von Hektik und Stress, konnte ich wieder Denken. Das Hirn, das ich zwar überall mithin trug, aber selten so gut funktionierte wie da Draussen, arbeitete wieder rund und gab endlich Lösungen an, die eben nicht – wie man es kennt und macht – nun vorschlug:

Was ist mit dem Spruch, ” Erst die Arbeit, dann das Vergnügen?”. Was soll schon damit sein, dachte ich aber erhielt auch schon die Antwort: “Dass ist Bullshit, vergiss den Spruch, der funktioniert für dich nicht! Mach es anders herum! So hat es überall gut funktioniert für dich. Und das weisst du, guck hin und sieh, wann du immer in Höchstform arbeiten konntest.”

Ich überlegte und es fiel mir wie Schuppen von den Augen. “JA, natürlich, wenn ich richtig aufgetankt war, von so viel Schönem um mich, inspiriert, voller Ideen, Lust loszulegen und schon einen schönen Tag gehabt hab, dann konnte ich super arbeiten. Der Text den ich schreiben wollte für mein Buch, die Ideen für mein Coaching und alles damit verbundene, die Bildvisionen die ich innerlich erhielt und gleich malen wollte… all dass passierte mir immer NACH einem schönen Tag, dann wurde er noch schöner, weill ich mich dann ganz rund und Komplett gefühlt habe! Weil ich dann nicht heimlich das Gefühl hatte, heute habe ich ja noch gar nicht gelebt, ich muss noch SCHNELL das Leben nachholen und hetz mich überhall hin, nur nicht wo ich mich gut fühlen würde…”

Es war ganz einfach und doch übersah ich es viele Male und Jahre.  Willst du auch frei davon sein? Hier erfährst du im persönlichen Gespräch wie es geht.

Es genau anders herum zu machen, erst zu leben und zwar für mich erfüllend und schön, dass ich tanken konnte, dann zu arbeiten und den Geist fliegen zu lassen, tief schürfen können, für egal wie schwer die Hebearbeit für ein Projekt, mich oder Kunden auch war.

Es war schlicht und ergreifend nur die Reihenfolge falsch herum, weshalb ich nicht meine Hürden, den Schweinehund oder Blockaden, wie man es auch nennen will, schaffte aufzulösen und wie Dämonen immer wider über mich herfielen, sobald ich deutschen Boden betrat.

Der Bann war, ist endlich gebrochen. Ich gönne mir nun erst einen schönen Tag und arbeite dann in einem Drittel der sonstigen Zeit ab, was ich vorher nur unter Anstrengung schaffte, wenn überhaubt. Ich erkannte deutlich, wie wichtig es ist tatsächlich seinen inneren Rythmus zu leben und ich denke, dass gilt für jeden.

Ich liebe es, wenn ich nun Aufkleber sehe mit Sprüchen wie: “Der frühe Vogel kann mich mal!” denn ich bin kein Früh aufsteher, ich hasse es und ich habe mich viele Jahre umsonst für frühe Jobs gezwungen mich daran zu gewöhnen. Ich habe erkannt, ich muss es nicht, ich bin eine Fledermaus, oder Eule wie manche sagen, aber ich liebe die Vorstellung einer Fledermaus. So mit Echolot fliegen, ganz leise und ein wenig unheimlich.

Und es ist ganz einfach, wann immer ich meine eigene Natur übergehe, geht es mir nicht gut. Wann immer ich meinem drang “Raus” zu gehen nicht folge, bring ich nichts vernünftiges fertig. Ist es nun vernüftiger erst zu Arbeiten, weil alle es sagen, oder erst seinen Tag mit Leben und Schönheit zu füllen und ihn dann sprudeln zu lassen in die Arbeit?

Nun, für mich ist klar, wie und was ich brauche, um gut zu funktionieren. Was ich mir vornehme, gelingt mir seit dem auch. Und wie sieht es bei dir aus? Wie gut gelingt dir, was du dir vornimmst?

Ich gebe dir gern Tipps und stelle die Fragen, die dich schneller in deine wahre Justierung bringen können, falls du sie noch nicht gefunden hast. Wenn du lustlos an deinem Arbeitsplatz sitzt oder nur mit grosser Müh, dann kann ich dir auf jeden Fall raten, dringend dich und deine Arbeitsweise mal unter die Lupe zu nehmen… gern mit mir! 

vollführte mit ein bis zwei Stunden Meditation, kleinem Spaziergang, Früchte Frühstück, schwimmen gehn und dann “erst” die Arbeit zu starten

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